Fragebogen zur Erfassung des Erkenntnisstreben

Содержание
  1. Fragebogen zur steuerlichen Erfassung: Steuerberater GmbH-Gründung
  2. 1. Registrierung einer GmbH beim Finanzamt
  3. 1.1.1. Notarielle Beurkundung des Gesellschaftsvertrags
  4. 1.1.2. Bestellung des Geschäftsführers
  5. 1.1.3. Anmeldung beim Handelsregister
  6. 1.1.4. Anmeldung beim Gewerbeamt
  7. 2.1. Allgemeine Angaben
  8. 2.2. Angaben zur Gründung der GmbH
  9. 2.3. Kennzahlen zur Bestimmung von Steuer-Vorauszahlungen
  10. 2.4. Abschließende Angaben
  11. 3.Unterlagen zum Fragebogen zur steuerlichen Erfassung
  12. 4. Steuerberater für GmbH-Gründung
  13. Der Fragebogen zur steuerlichen Erfassung
  14. Fragebogen zur steuerlichen Erfassung – für wen?
  15. Welche Punkte führt der Fragebogen zur steuerlichen Erfassung auf?
  16. Welche Anlagen bei dem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung?
  17. Einzelnachweise
  18. Fragebogen zur steuerlichen Erfassung – worauf kommt’s an?
  19. Steuerliche Registrierung der Tätigkeit bei den Finanzbehörden
  20. Wann und wo ist der Fragebogen zur steuerlichen Erfassung auszufüllen?
  21. Steuerliche Erfassung bei Freiberuflern und Pflicht zur Buchführung
  22. Welche Themen behandelt der Fragebogen zur steuerlichen Erfassung?
  23. Steuerliche Erfassung: Angaben zur Gewinnermittlung und Lohnsteueraspekte
  24. Umsatzsteuer oder Inanspruchnahme der Kleinunternehmerregelung
  25. Inwiefern ist ein Buchhaltungsprogramm nach der steuerlichen Erfassung sinnvoll?
  26. Fragebogen zur steuerlichen Erfassung richtig ausfüllen! Anleitung + Video
  27. So füllst du den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung richtig aus
  28. Allgemeine Angaben
  29. Angaben zur Tätigkeit
  30. Angaben zu Festsetzung der Vorauszahlung (Einkommensteuer, Gewerbesteuer)
  31. Fragebogen zur steuerlichen Erfassung: Alle Infos – firma.de
  32. Welche Daten sind im Fragebogen zur steuerlichen Erfassung anzugeben?
  33. Steuervorauszahlungen
  34. Art der Gewinnermittlung
  35. Lohnsteuer und Umsatzsteuer, Ist- und Soll-Versteuerung
  36. Weitere Hinweise
  37. Welches Finanzamt ist für mich zuständig?
  38. Kann ich den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung auch selbst ausfüllen und an das Finanzamt senden?
  39. Wie viel Zeit habe ich, den steuerlichen Erfassungsbogen auszufüllen?
  40. Wann bekomme ich meine Steuernummer?
  41. Was ist eine Organgesellschaft?
  42. Was sind ermäßigte Steuersätze?
  43. Was sind Steuerbefreiungen gemäß § 4 UStG?
  44. Warum will das Finanzamt einen Geschäftsführervertrag, auch wenn ich mir als geschäftsführender Gesellschafter kein Geld auszahle?

Fragebogen zur steuerlichen Erfassung: Steuerberater GmbH-Gründung

Fragebogen zur Erfassung des Erkenntnisstreben

Der Fragebogen zur steuerlichen Erfassung informiert das Finanzamt über die Aufnahme einer steuerpflichtigen Tätigkeit. Als Steuerberater für GmbH-Gründungen stellen wir Ihnen mit unserem Artikel den Fragebogen vor, der zur Registrierung einer GmbH erforderlich ist.

Hierzu zählen, neben allgemeinen Angaben, auch wichtige Informationen zur Gründung der GmbH, zu den Betriebsstätten und Mitarbeitern sowie zum Steuersatz bei der Umsatzsteuer. Darüber hinaus sind verschiedene Unterlagen mit dem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung einzureichen.

Beispiele hierfür sind der Gesellschaftsvertrag, die Eröffnungsbilanz, ein Auszug aus dem Handelsregister oder die Vollmacht für den Steuerberater.

JUHN Partner GmbH: Fragebogen zur steuerlichen Erfassung

1. Registrierung einer GmbH beim Finanzamt

Bevor der Fragebogen zur steuerlichen Erfassung vorgestellt wird, äußern wir uns kurz noch zu den wichtigsten Punkten bei der Gründung einer GmbH.

1.1.1. Notarielle Beurkundung des Gesellschaftsvertrags

Zunächst ist die GmbH natürlich erst einmal formal zu gründen. Hierzu ist als erster Schritt eine notarielle Beurkundung des Gesellschaftsvertrages erforderlich.

Dabei müssen die GmbH-Gesellschafter dem Notar schon bei der Gründung nachweisen, dass die von ihnen zu tragenden Einlagen geleistet wurden. Außerdem können auch andere Aspekte die Mitwirkung des Notars erfordern, etwa bei der Überlassung eines Grundstück an die zu gründende GmbH.

Weiterhin ist die Eintragung in das Handelsregister zu veranlassen. Auch dies kann von einem Notar in die Wege geleitet werden.

1.1.2. Bestellung des Geschäftsführers

Ein weiterer Schritt bei der Gründung einer GmbH kann beim Termin mit dem Notar geregelt werden, nämlich die Bestellung des oder der Geschäftsführers. Hierzu ist ein Beschluss der Gesellschafter erforderlich, der ebenfalls notarieller Bestätigung bedarf.

1.1.3. Anmeldung beim Handelsregister

Das Handelsregister benötigt für die Anmeldung ebenfalls einige Unterlagen. Neben dem notariell beurkundeten Gesellschaftsvertrag ist auch eine Eröffnungsbilanz der GmbH einzureichen.

1.1.4. Anmeldung beim Gewerbeamt

Als Handelsgesellschaft ist die GmbH außerdem auch ein gewerblicher Betrieb. Daher hat die GmbH bei Ihrer Gründung auch die Anmeldung beim örtlich zuständigen Gewerbeamt zu berücksichtigen.

2.1. Allgemeine Angaben

Eine der ersten wichtigen Handlungen der neugegründeten GmbH ist die Registrierung für steuerliche Zwecke beim zuständigen Finanzamt. Dabei ist zu beachten, dass dies gemäß § 137 Abs. 2 AO innerhalb eines Monats zu erfolgen hat.

Hierzu ist der Fragebogen zur steuerlichen Erfassung erforderlich. Da es für die unterschiedlichsten Zwecke einen entsprechenden Fragebogen gibt, ist natürlich darauf zu achten, dass man den richtigen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllt.

In unserem Beispiel enthält er Angaben zum Namen und Sitz der GmbH sowie zum Tätigkeitsfeld der Gesellschaft. Weiterhin sind die Betriebsstätten im Fragebogen zur steuerlichen Erfassung anzugeben.

Außerdem interessiert es die Finanzbeamten, wer als rechtlicher Vertreter beziehungsweise als Steuerberater der GmbH zur Seite steht.

2.2. Angaben zur Gründung der GmbH

Zur Gründung der GmbH sind ebenfalls Informationen erforderlich. Ebenso sind die gesellschaftlichen Verhältnisse hierbei von Interesse.

Hierzu zählen Angaben über die Art und Höhe des Grundkapitals sowie dem Anteil hierauf, der bereits eingezahlt wurde.

Natürlich sind auch die Gesellschafter mit Namen und Anschrift sowie ihren jeweiligen Steuernummern im Fragebogen zur steuerlichen Erfassung zu nennen.

2.3. Kennzahlen zur Bestimmung von Steuer-Vorauszahlungen

Was ebenfalls im Fragebogen zur steuerlichen Erfassung abgefragt wird ist der voraussichtlich zu erwartende Umsatz und Gewinn der GmbH. Diese Angaben werden unter anderem zur Festsetzung der Vorauszahlungen auf Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer erhoben. Löhne oder Gehälter an Mitarbeiter sind ebenfalls relevant.

Und auch zur voraussichtlichen Umsatzsteuer sind Eintragungen im Formular vorgesehen. Hierbei ist eine Vielzahl an Daten erforderlich, wie etwa Fragen nach dem Besteuerungsverfahren im Baugewerbe oder dem „Mini-one-stop-shop“.

Ganz besonders wichtig ist in diesem achten Abschnitt des Fragebogens zur steuerlichen Erfassung auch die Frage, welcher Steuersatz bei der Umsatzsteuer anzuwenden ist.

2.4. Abschließende Angaben

Zu dieser Rubrik gehört die obligatorische Zeichnungspflicht mit Ort, Datum und Unterschrift. Weiterhin ist anzugeben, welche Unterlagen dem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung in der Anlage beigefügt werden.

3. Unterlagen zum Fragebogen zur steuerlichen Erfassung

Um die GmbH für steuerliche Zwecke zu registrieren, fordert das zuständige Finanzamt insbesondere den Gesellschaftsvertrag, die Eröffnungsbilanz, einen Auszug aus dem Handelsregister sowie eine Aufstellung aller Betriebsstätten an.

So sind bei einer Übernahme eines Unternehmens oder der Umwandlung aus einer anderen Gesellschaftsform entsprechende Verträge einzureichen. Weitere organschaftliche Verflechtungen müssen ebenfalls mit Belegen dokumentiert sein.

Diese sind dem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung beizulegen.

Neben diesen notwendigen Unterlagen können auch andere Dokumente in Frage kommen.

Zum Beispiel ist eine Teilnahmeerklärung zum SEPA-Lastschriftverfahren oder eine Befreiung vom Steuergeheimnis (wenn der Wunsch besteht auch per E-Mail mit dem Finanzamt zu kommunizieren) optional einzureichen.

Beauftragt man einen Steuerberater mit der Bearbeitung der steuerlichen Angelegenheiten, so ist auch hierfür eine Vollmacht auszustellen und als Anhang mit dem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung beim zuständigen Finanzamt vorzulegen.

Natürlich stellt dies lediglich eine Auswahl der üblichen Unterlagen da, die das Finanzamt eventuell bei der steuerlichen Registrierung einer GmbH benötigt. Im Einzelfall können folglich auch weitere Nachweise angefordert werden.

4. Steuerberater für GmbH-Gründung

Aus der kurzen Beschreibung erkennt man, dass die steuerliche Registrierung einer zu gründenden GmbH, je nach Fall, recht komplex sein kann.

Hiermit spiegelt es aber auch seine große Bedeutung für die zukünftige Besteuerung der GmbH wieder.

Wer also eine GmbH gründen möchte und dabei die Sicherheit haben möchte, dass dem Finanzamt alle steuerlichen Aspekte korrekt vorliegen, sollte den Rat eines erfahrenen Steuerberaters in Anspruch nehmen.

Als renommierter Steuerberater für Unternehmer verfügen wir über die Erfahrung, um Sie bei der Gründung Ihrer GmbH sowohl fachlich zu beraten als auch zu begleiten.

Selbstverständlich zählt auch das Ausfüllen und die Übermittlung des Fragebogens zur steuerlichen Erfassung zu unserem Service-Angebot. Darüberhinaus betreuen wir Ihre GmbH und Sie auch mittel- sowie langfristig.

Denn erst ein reibungsloser Start ihres Unternehmens verschafft Ihnen den Rahmen, mit dem Sie über die Zukunft gesichert im Bilde sind.

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Источник: https://www.juhn.com/fachwissen/gmbh-steuerrecht/fragebogen-steuerliche-erfassung/

Der Fragebogen zur steuerlichen Erfassung

Fragebogen zur Erfassung des Erkenntnisstreben

Der Fragebogen zur steuerlichen Erfassung stellt ein finanzamtliches Dokument dar, das bei oder unmittelbar nach der Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit dem Finanzamt übermittelt wird.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Für wen?
  2. Angaben
  3. Anlagen
  4. Einzelnachweise

Fragebogen zur steuerlichen Erfassung – für wen?

Das Finanzamt benötigt den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung, um den Gründer bereits vor der Steuererklärung steuerlich einzuschätzen und einzuordnen. Gründer sind darauf verwiesen, mutmaßliche Gewinnspannen darin so realistisch wie möglich anzugeben und den Fragebogen vollständig auszufüllen.

Folgende Selbstständige haben den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung auszufüllen:

  • Gewerbetreibende, die ein Gewerbe angemeldet haben – sie erhalten den Fragebogen automatisch zeitnah postalisch vom Finanzamt.
  • Freiberufler, die eine freiberufliche Tätigkeit (Katalogberufe oder katalogähnliche Berufe) aufnehmen. Sie müssen das Finanzamt selbst kontaktieren und ihre steuerpflichtige Tätigkeit anmelden.

Welche Punkte führt der Fragebogen zur steuerlichen Erfassung auf?

AngabenErläuterung
Allgemeine AngabenAuf dem ersten Blatt des Formulars hat der Antragsteller allgemeine Angaben zu seiner Person darzulegen, beispielsweise die Kontaktdaten, die private und geschäftliche Adresse sowie die Kontoverbindung.
Angaben zur künftigen TätigkeitDer zweite Punkt des Formulars widmet sich der gewerblichen oder freiberuflichen Tätigkeit. Unter diesem Punktkann ein Firmenname angegeben werden Angaben zum bisherigen Unternehmen festgehalten werden, sofern die Gründung aus einer Übernahme entsteht* Eine Angabe zum Eintrag ins Handelsregister vorgenommen werden (gilt nur für eine Kapitalgesellschaft oder eine GmbH)
VorauszahlungenDer Punkt 3 legt die Vorauszahlungen fest. Der Gründer definiert hier seine voraussichtlichen Umsätze und Gewinne. Es ist wichtig, die zu erwartenden Umsätze dabei so realistisch wie möglich vorherzusagen, um Nachzahlungen oder zu hohe Vorauszahlungen nach der Steuererklärung zu vermeiden.
GewinnermittlungIm darauffolgenden Punkt gibt der Steuerpflichtige im Fragebogen zur steuerlichen Erfassung seine Form der Gewinnermittlung an. Bei der Gewinnermittlung sind zwei Varianten am gebräuchlisten: Erstens die Einnahmen-Überschuss-Rechnung, die vor allem für kleinere Unternehmen infrage kommt, die einen Jahresumsatz von weniger als 500.000 Euro erwirtschaften. Auch für Freiberufler ist diese Art der Gewinnermittlung die bevorzugte Variante, solange sich ihr Einkommen unter 50.000 Euro jährlich bewegt. Kaufleute, die einen höheren Gewinn erzielen, müssen bilanzieren.
BaugewerbeDer nächste Punkt ist nur für Selbstständige, die im Baugewerbe arbeiten, relevant.
LohnsteuerIn diesem Unterpunkt wird die Lohnsteuer abgehandelt. Sie fällt dann an, sobald das Unternehmen ein oder mehrere Mitarbeiter einstellt, aber auch für die Geschäftsführer einer Kapitalgesellschaft. Der Zeitpunkt der (Voraus)Zahlung hängt von der Höhe ab.
UmsatzsteuerIm letzten Punkt muss der Steuerpflichtige Aussagen über seine Umsatzsteuer treffen. Hier steht vor allem die Frage nach der Art der Versteuerung im Vordergrund. Gemeinhin wird zwischen der Ist-Versteuerung und der Soll-Versteuerung unterschieden. Bei der Ist-Versteuerung zahlt der Steuerpflichtige die Steuern erst, nachdem der Kunde das Honorar bezahlt hat.
  • Für Selbstständige, die in ihrem ersten Geschäftsjahr einen Umsatz von weniger als 17.500 Euro und in den darauffolgenden Jahren weniger als 50.000 Euro erwirtschaften, ist die Kleinunternehmerregelung eine ideale Option. Kleinunternehmer führen keine Umsatzsteuer ab, ziehen allerdings auch keine Vorsteuer ab. Sie geben lediglich einmal jährlich eine Steuererklärung ab.

Welche Anlagen bei dem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung?

Steuerpflichtige fügen dem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung folgende Anlagen bei (sofern vorhanden):

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  1. Erklärung zur Teilnahme am Lastschriftverfahren
  2. Empfangsvollmacht
  3. bestehende Verträge, sofern ein Unternehmen umgewandelt wurde
  4. ggf. Eröffnungsbilanz oder den Auszug aus dem Handelsregister
  5. Gesellschaftsvertrag (bei einer KG, GbR, OHG oder Partnergesellschaft)

Einzelnachweise

Bundesministerium für Finanzen: Fragebogen zur steuerlichen Erfassung »
Buttenmüller, Martin / Kilian, Claudia: Durchstarten als Freiberufler: Selbstbestimmt und erfolgreich arbeiten »
Elter, Constanze: Selbstständig nach Feierabend: Unternehmener werden, ohne zu kündigen »

Haftungsausschluss: Wir übernehmen, trotz sorgfältiger Prüfung, keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der hier dargestellten Informationen. Es werden keine Leistungen übernommen, die gemäß StBerG und RBerG Berufsträgern vorbehalten sind.

Источник: https://www.steuerklassen.com/steuererklaerung/gewerbe/fragebogen-zur-steuerlichen-erfassung/

Fragebogen zur steuerlichen Erfassung – worauf kommt’s an?

Fragebogen zur Erfassung des Erkenntnisstreben

Wenn die Entscheidung für den Schritt in die berufliche Selbstständigkeit gefallen ist, dann stehen für Existenzgründer zahlreiche Behördengänge auf der To-do-Liste. Der Fragenbogen zur steuerlichen Erfassung ist in dieser Hinsicht zentral für die korrekte Einordnung der Tätigkeit.

Letztlich will der Staat mit verdienen: Dies tut er abgesehen von der Einkommenssteuer auch durch die Umsatz- und Gewerbesteuer. Mit dem Fragebogen werden die Rahmenbedingungen dazu klar definiert.

 Das Ausfüllen dieser Erklärung ist also elementar wichtig für die Art der steuerlichen Behandlung.

Steuerliche Registrierung der Tätigkeit bei den Finanzbehörden

Wer seine Tätigkeit auf eine gesetzeskonforme Basis stellen möchte, kommt nicht an der Bearbeitung und Einreichung dieses Fragebogens vorbei.

Die steuerliche Erfassung ist aus formaler Sicht nötig, da mit der Selbstständigkeit nun eine weitere Einkommensart hinzukommt (= Einkünfte aus selbstständiger Arbeit).

Diese sind je nach Art der Selbstständigkeit einkommens-, umsatz- und gewerbesteuerpflichtig.

Wann und wo ist der Fragebogen zur steuerlichen Erfassung auszufüllen?

Sofern Gründer eine Gewerbeanmeldung vornehmen, wird das Finanzamt in der Regel danach automatisch informiert, damit eine steuerliche Erfassung erfolgen kann. Es wird sich beim Gründer zeitnah melden und den Fragebogen zuschicken.

Existenzgründer sollten den Bogen dann zeitnah bearbeiten und zurückschicken, sodass es nicht zu Nachfragen oder ggf. hohen Nachzahlungen kommt.

Das Finanzamt sieht für die Abgabe des Fragebogens (auch über Elster) zur steuerlichen Erfassung eine konkrete Frist von einem Monat vor, die nicht verpasst werden sollte.

Steuerliche Erfassung bei Freiberuflern und Pflicht zur Buchführung

Anders sieht es bei Freiberuflern aus. Die Grundlagen zur Anerkennung einer freiberuflichen Tätigkeit werden in Paragraf 18 des Einkommenssteuergesetzes geschildert.

Freiberufler sind nicht gewerbepflichtig und sollten daher vor Aufnahme der freiberuflichen Tätigkeit den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllen und aktiv auf das zuständige Finanzamt zugehen. Das Finanzamt wird dann für die angemeldete Tätigkeit eine neue Steuernummer vergeben, die auf Rechnungen angegeben werden muss.

Diese ist nicht mit der Umsatzsteuer-ID zu verwechseln, die im Formular beantragt werden kann. Mit dem Weg in die Selbstständigkeit greift auch die Pflicht zur doppelten Buchführung, wobei Freiberufler einige Erleichterungen nutzen können.

Für diese Gruppen der Selbstständigen reicht zum steuerrechtlichen Jahresabschluss eine einfache Einnahme-Überschussrechnung (EÜR) aus. Mit dem Einreichen des Formulars zur steuerlichen Erfassung begründet sich auch die Pflicht, eine jährliche Steuererklärung in Bezug auf die relevanten Tatbestände einzureichen.

Welche Themen behandelt der Fragebogen zur steuerlichen Erfassung?

Neben allgemeinen Angaben zur Person muss die selbstständige Tätigkeit näher erfasst werden. Unter Punkt 3 müssen Sie Angaben zu geschätzten Umsätzen machen, und zwar für das Gründungsjahr sowie das Folgejahr. Das Finanzamt kann so die voraussichtliche Steuerlast einschätzen.

Diese Angaben sollten sorgfältig gemacht werden, da sie über Vorauszahlungen für die Einkommenssteuer entscheiden. Wer die Einnahmen viel zu hoch ansetzt, riskiert gefährliche Liquiditätsengpässe, die letztlich unternehmerische Handlungsspielräume einschränken.

Abgesehen davon müssen auch Angaben zu anderen Einkunftsarten gemacht werden.

Steuerliche Erfassung: Angaben zur Gewinnermittlung und Lohnsteueraspekte

Unter Punkt 4 müssen sich Gründer für eine Gewinnermittlungsart entscheiden. Sofern der Umsatz nicht größer als 600.000 Euro im Jahr ist bzw. der Gewinn 60.000 Euro nicht überschreitet, kommt die Einnahme-Überschussrechnung in Betracht.

Eingetragene Kaufleute hingegen müssen im Rahmen der jährlichen Steuererklärung eine umfassendere Bilanzierung vornehmen. Sofern Mitarbeiter angestellt werden sollen, müssen auch diesbezüglich Angaben zur Erhebung und Abführung von Lohnsteuer gemacht werden.

Die jährliche Höhe der Lohnsteuer entscheidet darüber, wie oft Selbstständige fällige Summen an das Finanzamt überweisen müssen.

Umsatzsteuer oder Inanspruchnahme der Kleinunternehmerregelung

Mit der Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit (gewerblich oder freiberuflich) begründet sich die Pflicht zur Abführung von Umsatzsteuer. Auf Rechnungen muss die jeweilige Höhe (7 oder 19 %) ausgewiesen und via Umsatzsteuer-Voranmeldung an das Finanzamt überwiesen werden.

Gründer werden diese Aufgabe monatlich zu erledigen haben. Später richtet sich die Frequenz der Überweisungen nach der Höhe der Umsätze. Wer die Umsatzsteuer ausweist, kann auch den Vorsteuerabzug geltend machen.

Selbstständige, die im wahrsten Wortsinne mit geringen Einnahmen rechnen, können im Fragebogen zur steuerlichen Erfassung für die Kleinunternehmerregelung optieren. Auf diese Weise kann mit einem expliziten Hinweis in Rechnungen legal auf den Ausweis der Umsatzsteuer verzichtet werden.

Der Umsatz darf dann im ersten Jahr nicht über 17.500 Euro liegen, im Folgejahr nicht über 50.000 Euro. Wer diese Variante wählt, ist allerdings nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt.

Inwiefern ist ein Buchhaltungsprogramm nach der steuerlichen Erfassung sinnvoll?

Nach der Einreichung des Fragebogens zur steuerlichen Erfassung ergibt sich die gesetzliche Pflicht zur Erledigung der Buchhaltung.

Existenzgründer, die kaum Erfahrungen in der komplexen Materie haben, können professionelle Buchhaltungsprogramme nutzen, um von Anfang an Ordnung und Zuverlässigkeit in die Geschäftszahlen bzw. Zahlungsströme zu bekommen.

Zudem ist es für die Geschäftsführung wichtig, stets auf aktuelle und vor allem verlässliche Zahlen blicken zu können. Nur so können Fehlentwicklungen durch Controlling rechtzeitig erkannt werden.

Buchhaltungsprogramme helfen ferner dabei, keine Fristen zu verpassen, alle Zahlungen rechtzeitig zu tätigen und sämtliche Buchungen auf den entsprechenden Geschäftskonten vorzunehmen.

Einkommenssteuer, Gewerbe- und Umsatzsteuer werden zuverlässig und in der richtigen Höhe gesetzeskonform abgeführt.

Durch das ganzheitliche Leistungsspektrum ist es ferner möglich, Abschreibungen zu berücksichtigen und den Jahresabschluss (Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung) schnell zu erstellen.

Auch das für die Liquidität wichtige Zahlungsmanagement kann mit leistungsstarken Buchhaltungsprogrammen professionalisiert werden. Wer mit Hilfe einer Buchhaltungssoftware alle Konten immer aktuell hält, wird den Aufwand beim Jahresabschluss so gering wie nur möglich halten können. Für Transparenz ist ferner gesorgt, da sich das Finanzamt im Zweifelsfall schnell einen Überblick verschaffen kann.

Источник: https://www.lexoffice.de/lexikon/fragebogen-zur-steuerlichen-erfassung/

Fragebogen zur steuerlichen Erfassung richtig ausfüllen! Anleitung + Video

Fragebogen zur Erfassung des Erkenntnisstreben

Um dich beim Finanzamt anzumelden, musst du den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllen.

Das Formular findest du bei Google und kannst es dir als PDF ausdrucken oder es direkt online ausfüllen, unterschreiben und abschicken. Hierzu gibt es auch eine sogenannte Ausfüllhilfe.

Allerdings ist das nicht wirklich eine große Hilfe, da der Text so geschrieben ist, dass kaum jemand etwas davon versteht.

Deswegen bekommst du von uns eine top Anleitung, wie du den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung richtig ausfüllen kannst.

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So füllst du den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung richtig aus

Ganz oben trägst du deine Steuernummer ein. Solltest du diese noch nicht haben, kannst du sie direkt beim Finanzamt erfragen.

In Zeile 3 und 4 kannst du ankreuzen, mit welcher Tätigkeit du beginnst oder ob du an einer Personengesellschaft beteiligt bist.

Allgemeine Angaben

Anschließend folgen einige allgemeine Angaben wie Name, Adresse, Telefonnummer etc.

Hier gibt es eigentlich nur zwei Stolpersteine und zwar in Zeile 12 die Identifikationsnummer und den Religionsschlüssel. Die Identifikationsnummer ist die sogenannte TIN, die für dich immer gleich bleibt und dir schon bei deiner Geburt zugeordnet wird.

Solltest du diese Nummer nicht zur Hand haben, kannst du sie ganz einfach beim Bundeszentralamt für Steuern beantragen. Dafür musst du nur bei Google eingeben „TIN-Nummer neu zusenden lassen“, wirst auf die entsprechende Seite weitergeleitet und kannst dort verschiedene Daten ausfüllen. Dann wird dir diese Nummer per Post zugesendet.

Leider ist das nicht per E-Mail möglich, aber es geht trotzdem relativ schnell.

Der nächste Stolperstein ist dann der Religionsschlüssel. In diese Spalte muss die Abkürzung deiner Religion eingetragen werden. Im Formular sind dafür bereits Beispiele aufgelistet.

In Zeile 12 wird der Stand deiner Ehe bzw. eingetragenen Lebenspartnerschaft angeben.

Im weiteren Bereich wird der Ehegatte bzw. Lebenspartner mit all seinen Daten eingetragen. Falls du verheiratet bist, kannst du das hier eintragen, ansonsten lässt du es einfach leer.

Ab Zeile 21 gibst du deine Kommunikationsverbindungen an. Das bedeutet, hier musst du deine Telefonnummer und E-Mail-Adresse angeben. Falls du eine Internetseite hast, kannst du diese auch hier eintragen.

Anschließend geht es mit der Art der Tätigkeit weiter, also der genauen Bezeichnung des Gewerbezweiges. Hier kannst du deine Tätigkeit oder Warengruppe und Vertriebsweg eintragen, wie beispielsweise Groß- und Außenhandel mit Sportartikeln online und offline.

Seite 1 wäre somit auch schon ausgefüllt.

Auf der nächsten Seite geht es mit der Bankverbindung weiter. Wenn du zum Beispiel eine Steuerrückerstattung bekommst oder eine Abbuchung von dir vorgenommen wird, benötigt das Finanzamt deine Bankverbindung. Im Normalfall wird für alles ein Konto angegeben.

Dann geht es mit der steuerlichen Beratung weiter. Falls du einen Steuerberater hast, wird das in dieser Spalte angegeben. In diesem Fall wird er höchstwahrscheinlich auch mit dir das Formular ausfüllen.

Anschließend müssen die bisherigen persönlichen Verhältnisse eingetragen werden. Das heißt, wenn du innerhalb der letzten 12 Monate umgezogen bist, musst du das hier angeben. Steuern werden nämlich auch rückwirkend überprüft.

Nun sind die persönlichen Daten abgeschlossen und es geht mit den Angaben zu deinem Unternehmen weiter.

Angaben zur Tätigkeit

Hier müssen nochmal deine Stammdaten eingetragen werden wie Adresse und Kommunikationsverbindungen.

Dann wird der Beginn deiner Tätigkeit eingetragen, also ab wann du dein Gewerbe angemeldet hast oder seit wann du als Freiberufler tätig bist. Als Freiberufler kannst du eine Anmeldung auch noch rückwirkend bis zu 3 Monaten durchführen.

Zudem musst du die Betriebsstätten angeben. Das betrifft dich allerdings nur, wenn du mehrere Standorte mit Mitarbeitern hast, was anfangs wahrscheinlich nicht der Fall sein wird.

Weiter geht es mit der Kammerzugehörigkeit. Wahrscheinlich hast du schon kurz nach deiner Gewerbeanmeldung einen Brief der IHK im Briefkasten gehabt. Hierbei handelt es sich sozusagen um eine Zwangsmitgliedschaft. Du bekommst allerdings verschiede Unterstützung durch Seminare, Beratung etc. Mehr zur IHK-Mitgliedschaft findest du in unserem Blogartikel.

In der nächsten Spalte muss die Handelsregistereintragung angegeben werden. Das ist nur interessant, wenn du zu den eingetragenen Kaufleuten zählst wie beispielsweise eine Kapitalgesellschaft, GmbH oder AG. Vorerst kannst du hier also „nein“ ankreuzen.

Bei der Gründungsform betrifft dich wahrscheinlich die Neugründung. Falls du ein Gewerbe übernommen hast, kannst du das noch zusätzlich ausfüllen.

Dann musst du über bisherige betriebliche Verhältnisse Auskunft geben. Das heißt, ob du in den letzten Jahren schon eine betriebliche Tätigkeit ausgeführt hast. Alle Daten hierzu müsstest du dann dort eintragen, was dich sicher anfangs nicht betreffen wird.

Angaben zu Festsetzung der Vorauszahlung (Einkommensteuer, Gewerbesteuer)

Jetzt kommen wir zu einem spannenden Bereich. Hier musst du deine voraussichtlichen Einkünfte aus den verschiedenen Einkommensbereichen eintragen.

Zu diesen Bereichen zählen Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb, selbständige Arbeit (Freiberufler), nicht selbständige Arbeit (wenn du angestellt bist oder einen Nebenjob ausführst), Kapitalvermögen (Zinsen), Vermietung und Verpachtung oder sonstige Einkünfte (Rente).

Hier wird nicht von Umsatz gesprochen, sondern von Einkünften, also vom Gewinn, der übrig bleibt. Es ist kein Problem, wenn du im Jahr der Betriebseröffnung eine Null einträgst. Das kann begründet werden durch deine ersten Anschaffungen wie Computer, Drucker, Handy etc. Die Eintragung gilt für das aktuelle und das nächste Jahr. Für das nächste Jahr kann auch eine niedrige Zahl eingetragen werden. Nach diesen Zahlen fragt vorerst auch niemand mehr. Wichtig ist, dass du die Zahlen eher niedriger hältst. Wenn du besonders hohe Zahlen angibst, könnte es gut passieren, dass dich das Finanzamt besonders im Auge behält. Angeben kannst du vor deinen Freunden, aber nicht vor dem Finanzamt…

Источник: https://unternehmerkanal.de/papierkram/fragebogen-zur-steuerlichen-erfassung/

Fragebogen zur steuerlichen Erfassung: Alle Infos – firma.de

Fragebogen zur Erfassung des Erkenntnisstreben

Der Fragebogen zur steuerlichen Erfassung (häufig auch als Betriebseröffnungsbogen bezeichnet) dient der Steuererfassung eines Unternehmers oder eines Unternehmens.

Sobald der steuerliche Bogen ausgefüllt und an das Finanzamt gesendet wurde, kann das Finanzamt einordnen, welche Steuern für den Selbständigen ab sofort anfallen. Mit Ausfüllen dieses Bogens werden Selbständige beim Finanzamt registriert und erhalten ihre Steuernummer.

Erst mit dieser Steuernummer ist es Selbständigen und Unternehmen erlaubt, Rechnungen zu schreiben.

Welche Daten sind im Fragebogen zur steuerlichen Erfassung anzugeben?

Welche Angaben im steuerlichen Erfassungsbogen abgefragt werden, ist abhängig von der von Ihnen gewählten Rechtsform. Es gibt jeweils einen Erfassungsbogen für Personengesellschaften, Einzelunternehmen und einen für Kapitalgesellschaften.

Hier finden Sie praktische Ausfüllhilfen zu den einzelnen Formularen:

Hier finden Sie auch jeweils den Erfassungsbogen als Vordruck vom Bundesfinanzministerium. Gewerbetreibende erhalten den steuerlichen Erfassungsbogen außerdem postalisch nach der Gewerbeanmeldung zugeschickt. Freiberufler sollten sich so früh wie möglich selbst ein Formular beschaffen, um es beim zuständigen Finanzamt einzureichen.

Die drei Bögen unterscheiden sich in Umfang und Detailreichtum der Fragen. Folgende Inhalte haben sie jedoch alle gemein:

Steuervorauszahlungen

Diesen Abschnitt sollten Sie besonders sorgfältig ausfüllen. Hier geht es um die Einschätzung Ihrer künftigen Gewinne und somit der Höhe der Vorauszahlungen für Gewerbe- und Körperschaftsteuer.

Geben Sie Ihre Gewinneinschätzung möglichst realistisch ab, denn falls Sie sich grob verschätzen oder einen zu geringen Gewinn voraussagen, können empfindliche Nachzahlungen auf Sie zukommen. Umgekehrt erwarten Sie hohe Vorauszahlungen, die Sie in Ihrem ersten Jahr als Selbständiger unnötig finanziell belasten.

Tragen Sie im steuerlichen Erfassungsbogen keine Angaben zu Ihren voraussichtlichen Umsätzen und Gewinnen ein, wartet das Finanzamt den Abschluss Ihres ersten Geschäftsjahres erst einmal ab.

Art der Gewinnermittlung

In diesem Abschnitt können Sie selbst entscheiden, wie Sie Ihre Gewinnermittlung durchführen möchten. Ihnen stehen dabei die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) oder die doppelte Buchführung (Bilanzierung) zur Auswahl. Die EÜR eignet sich besonders für kleinere Unternehmen sowie für Freiberufler bis zu einem Umsatz von 500.000 Euro und einem Gewinn, der geringer ist als 50.000 Euro.

Die Bilanzierung ist für Kapitalgesellschaften und Unternehmer mit einem höheren Gewinn verpflichtend. Wer hier aufgrund seiner Rechtsform (Personengesellschaften und Einzelunternehmer) die freie Entscheidung hat, sollte insbesondere zu Beginn der Selbständigkeit eher die EÜR wählen, da eine Bilanz mit sehr hohem Aufwand verbunden ist. Ein späterer Wechsel zur Bilanzierung ist auch möglich.

Lohnsteuer und Umsatzsteuer, Ist- und Soll-Versteuerung

Der Abschnitt zur Lohnsteuer im Finanzamtfragebogen ist nur dann für Sie relevant, wenn Sie Angestellte bzw. lohnsteuerpflichtige Geschäftsführer beschäftigen.

Auch hier müssen Sie eine Schätzung abgeben: Wie viel Lohnsteuer fällt voraussichtlich pro Monat an? Je nach Höhe der voraussichtlich anfallenden Lohnsteuer fällt die Zahlung monatlich, vierteljährlich oder jährlich an.

Im Abschnitt zur Umsatzsteuer können Sie ankreuzen, ob Ihre Umsätze und Gewinne voraussichtlich eine bestimmte Höhe nicht überschreiten und Sie die sogenannte Kleinunternehmerregelung nutzen möchten. Unter Verwendung der Kleinunternehmerregelung müssen Sie keine Umsatzsteuer abführen.

Des Weiteren können Sie angeben, ob Sie die Ist- oder Soll-Versteuerung verwenden möchten. Beide Arten der Versteuerung haben jeweils ihre Vor- und Nachteile, deshalb sollten Sie sich vor Ihrer Entscheidung umfassend informieren. Zum Schluss ist ankreuzen, ob Sie eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.

) erhalten möchten. Die USt-IdNr. benötigen Sie für Geschäfte mit Unternehmen aus dem Ausland. Falls Sie sich nicht sicher sind, ob dies künftig relevant für Sie sein könnte, setzen Sie hier besser ein Häkchen. Die USt-IdNr. ist kostenlos, eine nachträgliche Beantragung ist allerdings kostenpflichtig.

Weitere Hinweise

Bitte beachten Sie, dass Sie je nach der gewählten Rechtsform und weiteren Modalitäten ggf. ein weiteres Formblatt benötigen. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn Sie mit mehr als drei Gesellschaftern gründen — hier müssen Sie Abschnitt 2 und 3 auf einem weiteren Einlageblatt ausfüllen.

Welches Finanzamt ist für mich zuständig?

Das Finanzamt, das für Ihre Selbständigkeit zuständig ist, ist abhängig von Ihrem Geschäftssitz. Mit der entsprechenden Postleitzahl (PLZ) können Sie ganz einfach online beim Bundeszentralamt für Steuern prüfen, welches Finanzamt für Sie zuständig ist.

Kann ich den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung auch selbst ausfüllen und an das Finanzamt senden?

Sie können den Fragebogen auch selbst ausfüllen, ein Steuerberater ist hier nicht zwingend erforderlich.

Um eine fehlerhafte Erfassung zu vermeiden und sich vor Unannehmlichkeiten zu bewahren, ist professionelle Unterstützung seitens eines Steuerberaters oder anderen fachkundigen Personen grundsätzlich zu empfehlen.

Als Alternative zum händischen Ausfüllen steht der Fragebogen zur steuerlichen Erfassung auch online im Portal der Steuerverwaltung Elster (www.elster.de) zur Verfügung. Dort können Sie das Formular digital ausfüllen und auch direkt an das Finanzamt übermitteln.

Wie viel Zeit habe ich, den steuerlichen Erfassungsbogen auszufüllen?

Nach § 138 der Abgabenordnung (AO) sind Sie dazu verpflichtet, Ihr Unternehmen innerhalb von vier Wochen nach der Anmeldung beim Gewerbeamt auch beim Finanzamt anzumelden.

Wann bekomme ich meine Steuernummer?

Ihre Steuernummer erhalten Sie, wenn das Finanzamt den vollständig ausgefüllten Fragebogen zur steuerlichen Erfassung geprüft hat. Generell ist dabei mit einem Zeitraum von zwei bis drei Wochen zu rechnen.

Was ist eine Organgesellschaft?

Sind mehrere Unternehmen miteinander verbunden, etwa in einem Konzern, bezeichnet man die steuerliche Zusammenfassung dieser Unternehmen als Organschaft oder als Gruppenbesteuerung. Hierbei wird ein Unternehmen (die Organgesellschaft) so in ein anderes (den Organträger) integriert, dass beide steuerlich als einheitliches Ganzes betrachtet werden.

Was sind ermäßigte Steuersätze?

Grundsätzlich gilt in Deutschland ein Regelsteuersatz von 19 %. Für einige Produkte fällt jedoch ein geringerer, sogenannter ermäßigter Steuersatz von 7 % an — zum Beispiel bei Lebensmitteln, Wasser oder Büchern. Dies ist für alle Unternehmen relevant, da sie Rechnungen ausstellen und darin die Mehrwertsteuer auf den Nettopreis aufgeschlagen werden muss.

Was sind Steuerbefreiungen gemäß § 4 UStG?

In § 4 des Umsatzsteuergesetzes (ZUstG) werden verschiedene Umsätze aufgelistet, die von der Umsatzsteuer befreit sind. Zu den bekannteren Steuerbefreiungen nach § 4 UstG gehören die Wohnungsmiete oder auch ärztliche Leistungen. Weitere Umsatzsteuerbefreiungen sind beispielsweise:

  • Bank- und Finanzgeschäfte
  • Ausfuhrlieferungen
  • Schul- und Bildungsleistungen
  • Heilbehandlungen von Ärzten, Zahnärzten und Krankenhäusern
  • Vermietung und Verpachtung
  • Immobilienverkäufe

Warum will das Finanzamt einen Geschäftsführervertrag, auch wenn ich mir als geschäftsführender Gesellschafter kein Geld auszahle?

Im Abschnitt zur Lohnsteuer verlangt das Finanzamt die Angabe der Gehälter der Geschäftsführer.

Geschäftsführer einer Kapitalgesellschaft unterliegen grundsätzlich der Lohnsteuerpflicht – unabhängig davon, ob sie Fremdgeschäftsführer oder geschäftsführende Gesellschafter sind.

Um die vorgeschriebenen Auszahlungen an die Geschäftsführer und die anfallende Lohnsteuer genau ermitteln zu können, ist dem Amt der Anstellungsvertrag bzw. Dienstvertrag von jedem Geschäftsführer vorzulegen.

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Im Fragebogen zur steuerlichen Erfassung können Sie unter dem Punkt “Empfangsbevollmächtigter” eine Person angeben, über welche die komplette Kommunikation mit dem Finanzamt laufen soll.

Im Idealfall tragen Sie hier Ihren Steuerberater ein. In diesem Fall müssen Sie dem ausgefüllten Fragebogen eine Empfangsvollmacht beilegen.

Falls Sie (noch) keinen Steuerberater haben, können Sie die Felder auch leer lassen oder durchstreichen.

Sobald das Finanzamt Ihr Unternehmen steuerlich erfasst hat, erhalten Sie die Steuernummer, die Sie vor allem zur Ausstellung von Rechnungen benötigen. Dann können Sie endlich mit dem Geschäfstsbetrieb loslegen.

Nun werden anderen Themen wie Buchhaltung, Versicherungen, Marken- und Patentanmeldung oder Akquisetätigkeiten für Sie interessant.

Lesen Sie in diesem Artikel, an welche ersten Schritte Sie als Unternehmer denken müssen.

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Die auf unserer Seite veröffentlichten Informationen werden allesamt von Experten mit größter Sorgfalt verfasst und überprüft. Dennoch können wir nicht für die Richtigkeit garantieren, da Gesetze und Regelungen einem stetigen Wandel unterworfen sind. Ziehen Sie deshalb bei einem konkreten Fall immer einen Fachexperten hinzu – wir stellen gerne den Kontakt her.

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Источник: https://www.firma.de/firmengruendung/fragebogen-zur-steuerlichen-erfassung-alle-infos/

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